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Monitoring und Erfolgskontrolle in Sonderwaldreservaten: Lichter Wald

20.06.2014, Bretzwil BL

KURS NR. 241 | Sprache: D / F

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Kursevaluation


Angaben zum Thema

Die Ausscheidung von Waldreservaten ist in der Schweiz weit fortgeschritten. Dabei handelt es sich um Naturwaldreservate einerseits oder um Sonderwaldreservate (Spezialreservate) andererseits. Diese unterscheiden sich bezüglich Ausgangssituation, Zielsetzung und Behandlung stark. Für das Monitoring von Naturwaldreservaten sind Grundlagen und Methoden vorhanden (siehe Brang et al., 2011: Waldreservate: 50 Jahre natürliche Wald-entwicklung in der Schweiz.), die am FWL Kurs vom September 2012 vorgestellt wurden.

In Sonderwaldreservaten versucht man die Natur jeweils auf ein bestimmtes Ziel zu lenken, und oft geht es dabei um die Erhaltung und Förderung von Zielarten - entsprechend soll auch die Wirkungskontrolle ausgelegt sein und Populationsgrössen vor und nach Förderungseingriffen nachweisen. Artenmonitorings gelten als sehr aufwändig und können oft nur von Spezialisten ausgeführt werden. Die Entwicklung der Waldstrukturen und Lebensräume ist einfacher zu erfassen. Aber liefert sie auch genügend Informationen? Wie sieht eine zweckmässige und aussagekräftige Erfolgskontrolle aus?
Diesen Fragen wollen wir am Beispiel des Reservatstyps "lichte Wälder" nachgehen.